Ästhetik & Wohlbefinden

Kosmetisch-ästhetische Chirurgie:

  • Besenreiser
  • Gutartige Hautveränderungen
  • Narbenkorrekturen

 

Hyaluronsäurebehandlung:

  • Arthrose diverser Gelenke

 

Besenreiser:
 Im oberflächlichen Venensystem stellen diese eine Erweiterung kleinster Gefäßgeflechte in der oberen Hautschicht dar.
Der Name stammt vom Aussehen:
diese kleinsten Venen ähneln einem Reisigbesen.
Die Behandlung kann je nach Größe in unterschiedlichen Techniken bestehen:
Kleinste Besenreiser werden mittels eines flüssigen Mittels verödet (sklerosiert).
Dieses Verödungsmittel gibt es in unterschiedlichen Konzentrationen.
Je höher die Konzentration desto stärker die Wirkung.
Bei kleinsten Besenreisern wird deswegen zunächst die niedrigste Konzentration eingesetzt.
Ab einer gewissen Größe können die Besenreiser in sogenannte kleinere Seitenäste übergehen, die ebenfalls krankhaft erweitert sein können.
Ab dieser Größe kann man das bisher flüssige Medikament zu Schaum umarbeiten.
Dabei wird mittels einer speziellen Technik die Flüssigkeit mittels einer definierten Menge Luft gemischt und emulgiert.
D.h., das ehemals flüssige Mittel sieht danach aus wie Schlagsahne.
Der Vorteil hierbei ist, dass das zu Schaum verarbeitete Medikament eine noch deutlich effektivere Wirkung als die reine Flüssigkeit zeigt.
Ein Übertritt des aufgeschäumten Verödungsmittels in das tiefe Venensystem ist ausgeschlossen, da der Schaum bereits vorher zerfällt beziehungsweise nicht vom Blut verdünnt wird und damit auch nicht ins tiefe Venensystem gelangen kann.

Die Behandlung selbst ist nicht schmerzhaft beziehungsweise es empfindet der Patient höchstens ein leichtes Brennen.

Sportliche Aktivitäten sollten für circa eine Woche nach einer Verödung vermieden werden. Ebenso sollte über diesen Zeitraum eine Kompression, im besten Fall mittels eines Kompressionsstrumpfes erfolgen.

Ob und wenn ja welche Art der Verödungstechnik bei Ihnen angezeigt ist und am effektivsten wirkt bzw. ab welchem Zeitpunkt oder Ausmaß der Erkrankung eine operative Maßnahme der Verödungsbehandlung vorgezogen wird, entscheiden wir im Rahmen der Voruntersuchungen zusammen mit Ihnen

 

Hautveränderungen:

 Hautveränderungen können in vielfältiger Form auftreten.
Häufig werden sie vom Patienten erst dann bemerkt, wenn sie sich in der Größe verändern, Jucken, bei Berührung bluten oder ihre Farbe ändern.

Sofern bereits ein Hautarzt voruntersucht hat, wird er Ihnen einen Rat zur Entfernung der Hautveränderung gegeben haben. Im besten Falle hat er die verdächtigen Hautveränderungen auch markiert bzw. eine Skizze der genauen Lage angefertigt

Häufig kommen die Patienten aber auch direkt in unsere Praxis, weil sie bezüglich einer Hautveränderung besorgt sind.

Je nach Ausprägung der Hautveränderung entfernen wir diese zum allergrößten Teil in einer kurzen örtlichen Betäubung. Dabei wird die Wunde kosmetisch verschlossen.

Ziel der Operation ist es, das entfernte Gewebe zur histologischen Untersuchung einzusenden, um letztendlich eine exakte Diagnose des entfernten Gewebes zu erhalten.

Von Anfang an eindeutig gutartige Veränderungen entfernen wir auch mittels Hochfrequenzdiathermie rückstandslos und ohne sichtbare Narben.

 

Narbenbildung:

Nach operativen Eingriffen kann es manchmal zu unschönen Narbenbildungen kommen.
Teils wegen einer individuellen genetisch veranlagten Neigung des Gewebes zu überschießender Narbenbildung (Keloide), teils aber auch wegen einer ungleichen Hautspannung oder ungünstigen Nahttechnik.

Sie können dann schmerzen oder auch jucken, da teilweise Hautnerven in das Narbengebiet mit eingezogen werden.  

Diese Narben kann man korrigieren, so dass sie optisch weniger auffallend und auch weniger störend bezüglich Schmerzen oder Juckreiz sind.
Die nach der Ausschneidung der alten Narbe entstandene Wunde wird dann mittels einer kosmetischen Hautnaht spannungsfrei verschlossen.
 
Hierzu beraten wir Sie entsprechend.